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Реферат на немецком языке "Опыты над животными в медицине"

Опубликовано Долбикова Марина Сергеевна вкл 08.02.2012 - 22:49
Автор: 
Баранова Мария

Автор реферата рассматривает проблему использования подопытных животных в медицинских целях.

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Sind Tierversuche in der Medizin notwendig?

Ein wichtiges Thema, über das immer wieder diskutiert wird, ist Tierversuche in der Medizin.

Es wird geschätzt, dass weltweit jedes Jahr mindestens 100 Millionen Tiere für Tierversuche verwendet werden. Das geschieht überwiegend zur Entwicklung der neuen Therapiemöglichkeiten in der Medizin und zur Grundlagenforschung.

Wie viele Tiere werden in der Forschung eingesetzt?

 

Prozentuale Verteilung der Versuchstiere

Den weitaus größten Anteil an Versuchstieren bilden  Mäuse und Ratten, die 92,2 Prozent   ausmachen. Auβerdem werden Fische, Vögel, Hunde, Katzen, Affen eingesetzt.

Allgemeine Beispiele für den Einsatz von Versuchstierspezies in der Forschung

 Die Forscher wissen, welche Spezies sie für welches menschliche Organsystem einsetzen müssen, um die besten Vorhersagen über Wirkung und Nebenwirkung der Medikamente zu erzielen. So werden Ratten, Mäuse, Hunde und Schweine in der Kardiologie eingesetzt. Nagertiere werden aktiv bei der Krebsforschung benutzt.

Grundsätzlich gibt es zu Tierversuchen zwei gegensätzliche Meinungen.

Dabei sind der Erkenntnissgewinn, die Übertragbarkeit, die Aussagekraft, ethische Rechtfertigung der Tierversuche wichtigste Streitpunkte.

Viele Argumente sprechen für Tierversuche

  1. Wichtigste Erkenntnisse in der Humanmedizin sind auf Tierversuche zurückzuführen z/B:
  1. Entdeckung  neuer Medikamente,
  2. Untersuchungen zur Krankheitsentstehung,
  3. Entwicklung neuer Techniken und Operationsmethoden,
  4. Krebsforschung.

  1. Zur Frage der Übertragbarkeit der Ergebnisse führen Tierversuchsbefürworter die groβe Ähnlichkeit zwischen Mensch und Tier hinsichtlich Zell-und Organfunktion an. Das komplexe Zusammenspiel von Wirkstoffen mit unterschiedlichen Organen lassen sich in vielen Fällen nur am lebenden Tier prüfen.
  2. Tierversuche sind aussagekräftiger, weil Computersimulationen den intakten Organismus nicht ersetzen können, vor allem wenn komplexe Zusammenwirkungen untersucht werden sollen.
  3.  In Deutschland dürfen Tierversuche nur durchgeführt werden, wenn sie unerlässlich und ethisch vertretbar sind.  Man gibt sich Mühe,  die Tiere  artgerecht zu halten und starke Belastungen zu vermeiden.

Argumente gegen Tierversuche

  1. Tierversuchsgegner behaupten, dass der Tieraufwand zu groβ ist. Dazu kommt, dass viele Tierversuche weder wirtschafts-noch anwendungsorientiert sind und ihre Ergebnisse sehr langsam in die Humanmedizin umgesetzt werden.
  2. Tierversuchsgegner führen die vielfältigen Unterschiede zwischen Tieren und Menschen  an, folglich lassen sich die Ergebnisse von Tierversuchen nicht mit Zuverlässigkeit auf den Menschen übertragen.
  3. Dazu kommt, dass tierversuchsfreie Methoden mit menschlichen Zellen und Geweben, kombiniert mit speziellen Computerprogrammen, Tierversuche ersetzen können. Im Sinne der „3 R“-Konzeptes  (Reduktin, Refinement, Replacement, deutsch: Reduzierung, Verbesserung, Ersatz)  wird heute intensiv an  Ersatzmethoden   geforscht.
  4. Viele Tierversuchsgegner  halten Nützlichkeit von Tierversuchen für kein ethisches Argument.

Alternativmethoden

Wo immer es zuverlässige Alternativen gibt, müssen diese anstelle der Tierversuche angewendet werden. 1959 haben die englischen Wissenschaftler  Bill Russell und Rex Burch ein wissenschaftliches Konzept zum Ersatz von Tierversuchen entwickelt, das sogenannte „3R-Prinzip“. Danach muss eine Alternativmethode  mindestens eine der drei Anforderungen erfüllen:

  1. Das Leiden und die Schmerzen der Versuchstiere werden vermindert (Refinement)
  2. Die Zahl der Versuchstiere wird reduziert (Reduction)
  3. Durch ihre Anwendung werden Tierversuche ersetzt (Replacement).

1989 wurde die ZEBET (die Zentralstelle zur Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch) gegründet. Sie fördert Forschungsprojekte und forscht selbst zur Entwicklung und Validierung von tierversuchsfreien Alternativmethoden.  Ersatz-und Ergảnzungsmethoden zu Tierversuchen werden in einer Datenbank erfasst.

Beispiele:

So entwickeln die Wissenschaftler der ZEBET Alternativmethoden zur Vorhersage toxischer Eigenschaften: Mit Hilfe embryonaler Stammzellen prüfen sie, ob Arzeimittel in der Schwangerschaft Embryonen schädigen können.

In-vitro-Tests sind biotechnologisch hergestellte menschliche Hautmodelle. Zur Prüfung auf hautreizende Eigenschaften musste bisher der schmerzhafte Test an Kaninchen durchgeführt werden. Durch den in-vitro-Test soll zukünftig bei allen hautreizenden Stoffen auf Tierversuche verzichtet werden.

Produkte, die tierversuchsfrei sind, sind mit einem Warenzeichen markiert.

Also, ich meine, wenn  es zuverlässige Alternativen gibt, müssen diese anstelle der Tierversuche angewendet werden. Aber es ist zurzeit unmöglich, auf Tierversuche zu verzichten.

 Sicherheit und Wirksamkeit sind zentrale Anforderungen bei der Entwicklung neuer Medikamente. Damit sie erfüllt werden, sind Tierversuche nach wie vor unerlässlich.


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